ArmaFlor® Röhrichtwalzen Typ RöWa/RW/RF von BGS

 

Faschinen & Vegetationsfaschinen von BGS
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ArmaFlor® Röhrichtwalzen Typ RöWa/RW/RF


ArmaFlor® Röhrichtwalzen 1 Jahr nach dem EinbauDie zuvor beschriebenen Kokosfaschinen/Kokoswalzen können in Kombination mit Ufer- und Röhrichtpflanzen als ArmaFlor® Röhrichtwalze am Böschungsfuß eingebaut werden.

Bei den ArmaFlor® Röhrichtwalzen ist es erforderlich, dass diese zu ca. zwei Drittel ihres Durchmessers in die Dauer-/Mittelwasserlinie eingebaut werden, so dass für die Vegetation eine kontinuierliche Wasserversorgung gewährleistet ist.

Die Ausführung der Röhrichtwalzen gibt es in unterschiedlichen Lieferformen:

- vorkultiviert über eine Vegetationsperiode (Typ RöWa):
Für hydraulisch-mechanisch belastete Bereiche bis ca. 3m/sec Strömungsgeschwindigkeit sowie bei Einbauten außerhalb der Vegetationszeit.

- vorbepflanzt (Typ RW bzw. RF):
Für hydraulisch gering belastete Bereiche mit einer Strömungsgeschwindigkeit von weniger als 0,5m/sec. sowie für Stillgewässer.
Einbau innerhalb der ersten Hälfte der Vegetationsperiode bis ca. Anfang August oder als ArmaFlor® Röhrichtfaschine Typ RF.
Dies ist eine Kombination aus einer Kokosfaschine/-walze in Verbindung mit einer vorkultivierten ArmaFlor® Röhrichtmatte, die ähnlich wie eine vorkultivierte Röhrichtwalze bezüglich Einsatzbedingungen und Jahreszeit eingesetzt werden kann. Die Röhrichtmatte schützt den landseitigen Bereich hinter der Kokosfaschine/-walze zusätzlich vor Erosion.
Als weitere Variante ist die Einzelbepflanzung der Kokosfaschine/-walze nach dem Einbau mittels ArmaFlor® Röhrichtballen in bzw. direkt hinter die Kokosfaschinen/-walzen möglich. Die empfohlenen Pflanzdichten belaufen sich beispielsweise auf 8 Stück/m bei Durchmesser 20cm oder 10 Stück/m bei Durchmesser 30cm.
Die nachträgliche Bepflanzung ist ähnlich wie bei der vorbepflanzten Röhrichtwalze in der ersten Hälfte der Vegetationsperiode und bei geringen hydraulisch-mechanischen Belastungen möglich.

Je nach oben erwähnter Ausführung können ArmaFlor® Röhrichtwalzen grundsätzlich nahezu ganzjährig eingebaut werden.

Einbaubeispiel für Faschinen bei einem Projekt in Bad IburgDie von Bestmann bereits vor Jahrzehnten entwickelten Röhrichtwalzen sichern den Böschungsfuß mittels der Kokosfaschine/-walze, bis sich die Vegetation (erfahrungsgemäß innerhalb von 2-3 Vegetationsperioden) vor Ort etabliert hat und den Erosionsschutz am Böschungsfuß und die gleichzeitige Renaturierung somit übernimmt.
Je nach Gewässertyp sind insbesondere im innerstädtischen Bereich nach dem Einbau für 1-2 Vegetationsperioden ggf. Verbissschutzsysteme vorzusehen.

Aufgrund der zu geringen Widerstandsfähigkeit von Netzschläuchen aus Kokosfasern war es bisher nicht möglich, vorkultivierte Röhrichtwalzen mit einer Naturfasernetzumhüllung zu produzieren. So führt der biologische Abbau der Kokosfasernetzschläuche bereits nach 1 Jahr dazu, dass das Netz bei Belastung reißt.
Aus diesem Grunde wurden seit Jahrzehnten zunächst PE- und heute PP-Netzschläuche verwendet.
Zukünftig können nun die verschiedenen Zielsetzungen, unter anderem unter Berücksichtigung des biologischen Abbaus, durch Einsatz von PLA-Netzschläuchen kombiniert werden. Die vorkultivierten Systeme lassen sich durch die Netzschläuche aus Polylactide noch naturnaher produzieren.
BGS ist für diese Innovation zurzeit technologieführend und bietet diese Netz- und Produktvariante ab dem Jahre 2017 weltweit exklusiv an.

 

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